Montag, 28. Juni 2010

Einblicke in unsere Seminare

Beide Seminare zum Thema „Psychosomatische Reflexologie“, das in Ljubljana am 29. und 30. Mai und das am 26. und 27. Juni hier in Kimratshofen haben mich selbst sehr beeindruckt, besser gesagt, die Erfahrungen der Teilnehmer und die Wirkung der Methode .


Es fasziniert mich immer wieder wie schnell die Kombination der Arbeit an den belasteten Reflexzonen mit betimmten Fragetechniken ihren Weg zu nicht verarbeiteten Gefühlen findet.



Über die Erlebnisse und Prozesse der einzelnen Teilnehmer zu berichten ist zu persönlich und unterliegt der Diskretion.
Es würde mich sehr freuen, könnte eine/r von den Kursteilnehmern an dieser Stelle etwas über ihre/seine Erfahrungen berichten.

Ich hoffe demnächst die zeit zu finden, hier auf dem Blog, mehr über die Methode zu berichten.

Helga

Sonntag, 27. Juni 2010

Was ist RiEN?

RiEN = Reflexology in Europe Network


RiEN ist seit 1994 ein Zusammenschluss von Reflexologie – Organisationen und Schulen auf Europäischer Ebene. Derzeit gehören RiEN 20 Mitgliedsländern, die durch insgesamt 33 Organisationen, 9 Schulen und 5 Freundschaftsmitglieder repräsentiert sind, an. Ihr findet alle Länder, Organisationen und Schulen, die Mitglied sind, auf der - RiEN - website: http://www.reflexeurope.org/

Jede Mitgliedsorganisation hat mindestens einen Repräsentanten, der seinen Verband oder seine Schule in RiEN vertritt.

RiEN hat einen Vorstand von drei Mitgliedern, der Vorsitzenden, derzeit Geraldine Giles aus England, der Sekretärin, Gail Chamberlain aus Irland und dem Kassenverwalterin, Hans van der Werff aus den Niederlanden .

In RiEN haben sich aus ursprünglich fünf, drei aktive Arbeitsgruppen herauskristallisiert.
1. Ausbildung
2. Forschung
3. Kontakte zum Europäischen Parlament

Der Vorstand, sowie die Arbeitsgruppen treffen sich 2-3x jährlich.
Die Repräsentanten treffen sich 1x jährlich an wechselnden Orten in Europa.
Von 1994 bis 2000 organisierte RiEN alle zwei Jahre eine Europäische Konferenz.

Hier werden Vorträge und Workshops rund um die Reflexologie und angrenzende Themen angeboten, sowie Erfahrungsaustausch, praktisch und durch Gespräche. Ein kulturelles Rahmenprogramm rundet die Veranstaltungen ab und natürlich gibt es immer viel Spaß, da Reflexologen meist außergewöhnliche und oft ulkige Menschen sind.

Seit 2000 finden die Konferenzen alle 3 Jahre statt. Die letzte und 7. Konferenz fand vom 8. – 10. September 2006 in Limerick in Irland statt.

Die 8. Konferenz findet 2009 oder 2010 statt. Es hat sich bislang kein Land als Gastgeber gefunden.

Ich selbst durfte die Gründung von RiEN 1994 in einem Musikzimmer der Universität in Newcastle in England, im Anschluss an die 1. Europäische Reflexologenkonferenz (ins Leben gerufen durch Mo Usher und Anneke van’t Woud) mit erleben. Wir trafen uns auf Zuruf nach der Konferenz , standen um einen Flügel herum und beschlossen ein Netzwerk zu bilden. Da Mo und Anneke die Initiatorinnen waren wurde ihnen die Rolle des Vorstandes zugetragen und Hans van der Werff erklärte sich bereit die beiden tatkräftig als Sekretär zu unterstützen.

Von 1997-2000 hatte ich die Chance im Vorstand von RiEN als Vorsitzende mit zu arbeiten. Ich lernte in dieser Zeit sehr viel. Zum Einen die Strukturierung von Meetings und Diskussionsleitung, zum Anderen musste ich trotz aller Globalisierung lernen, dass unterschiedliche Nationalitäten auch unterschiedliche Temperamente hervorbringen. Als RiEN mehr und mehr Form und Struktur annahm wurde ich von den Mitgliedern des DRV gewählt, den DRV in RiEN zu vertreten. Mehr über die Geschichte von RiEN auf der Website: http://www.reflexeurope.org/

RiEN- Treffen in Barclelona

Teilnehmer des RiEN-Treffens in Barcelona


Erste Eindrücke des RiEN – Treffens 2010 in Barcelona :


hier seht Ihr Aliki, die Organisatorin des Treffens und angagiertes Mitglied der Spanischen Reflexologenorganisation „Edireflex“. Ich zeig sie Euch später auch von vorne. Nur ist sie hier so im Einsatz zu sehen, wie eigentlich das ganze Wochenende.

Sie hat uns kulturell und kulinarisch durch Barcelona geführt und alles um das Meeting herum vom Wasser auf den Tischen über den Kaffee in den Pausen, der Raumtemperatur durch die Klimaanlage, hin zur Installation der Technik von Beamer und Computer bestens gemanaged.

Im Mittelpunkt des Meetings standen Reflexologie – Forschung und Qualifikation in der Ausbildung.
Eine Studie über die Wirkung der Reflexologie bei Migräne, an der Schweden, Dänemark, Norwegen und England beteiligt sind ist in vollem Gange und soll 2011 abgeschlosen werden.
Ebenfalls eine Studie über Asthma an der mehrere Länder beteiligt sind.

Die beiden größten Organisationen in RiEN sind aus Dänemark (FDZ) und Großbritannien (AOR). Beide haben sehr hohe Qualitätsstandards an die Ausbildung der Reflexologen und die Ausübung der Reflexologie.

Die Reflexologie ist in Dänemark und Großbritannien nach langen Bemühungen auf wissenschaftlicher Basis als Complementäre Therapie anerkannt und wird teilweise von den Krankenversicherungen finanziert.

Anders als in Deutschland können Reflexologen hier unabhängig von anderen medizinischen Ausbildungen die Reflexologie als Therapie und Heilmethode praktizieren. Hier geht es also schon lange nicht mehr darum, was dürfen wir und was dürfen wir nicht? Sondern hier wird immer weiter daran gearbeitet die therapeutische Wirkung der Reflexologie zu erforschen und zu vertiefen.
Dazu gehört, dass neu erworbesens Wissen genauso wie alte Weisheit in die Ausbildung einfließen und somit die Ausbildung immer umfangreicher (360 – 1000 Stunden) und qualifizierter wird.

Zusammengefasst heißt das:
Der Ruf nach guter Ausbildung und Wirkungsnachweisen durch Forschung wird immer größer und es wird in den Schulen und Organisationen (nicht nur in Dänemark und GB) stetig daraufhin gearbeitet das zu erreichen.
Dies ist mein erster und bleibender Eindruck wenn ich den Inhalt des Meetings „auf den Punkt“ bringen sollte.
Eine große Bereicherung war zusätzlich der Vortrag unseres Gastprechers, Jesus Manzanares, Arzt und Reflexologe. Er praktiziert in Barcelona.
Ich habe ihn 1999 kennen gelernt und weiß dass er konstant an der Ergründung der Wirkungsweise der Reflexologie arbeitet.
In seinem Vortrag berichtet er wie er durch magnetische Messungen und Entnahme von Gewebsproben an bestimmten Reflexzonen der Füße, in deren entsprechende Körperbereiche zuvor eine entzündungsfördernde Substanz injeziert wurde, feststellen konnte, dass sich in der Reflexzone, des entzündeten Körperbereiches Hautwiderstand und Gewebe veränderte. Es bildeten sich in diesen Bereichen vermehrt neues Nervengewebe, was wir bislang als Ablagerungen gedeutet haben.

Diese Studie wurde bislang in keinem wissenschaftlichen Magazin veröffentlicht und ist damit offiziell noch nicht der Beweisführung gültig. Für uns ist es zunächst höchst interessant.
Weiter forschte Manzanares daran, welche Körperareale der rechten Körperhälfte im linken Fuß reflektiert sind und umgekehrt . So ist nach seiner Forschung die rechte Gesichtshälfte am linken Fuß reflektiert und umgekehrt, aber der Hinterkopf ist gleichseitig reflektiert.




Wie jedes Mal war es eine schöne Erfahrung mit so vielen engagierten Reflexologen zusammen zu arbeiten und zu lachen!
Es folgt für den DRV (Deutscher Reflexologen-Verein) demnächst ein ausführlicher Bericht über das RiEN –Treffen 2010.

Und hier Aliki von Vorne im Gepräch:

Sonntag, 6. Juni 2010

Seminar in Slovenien

Gruppenfoto Seminar Ljubljana 29./30.05.10
Seminar: Psychosomatische Reflexologie