Montag, 25. Januar 2010


Das war Fuß-Reflexologie I für die Mitglieder des  Zentralverbandes der Podologen und Fußpfleger in Deutschland.

das Seminar fand in Dortmund am 23. 01. 2010  im Hotel Steigenberger statt.


Der ZFD hatte das Seminar in einem Rahmen organisiert in dem sich alle Beteiligten wohl und umsorgt fühlten.
Ich kam gegen Mitternacht am Freitag im Hotel an. Da haben der Concierge und ich noch Tische gerückt um die Massageplätze für den nächsten Tag zu schaffen.
Als die Teilnehmer am Samstag, wie üblich mit großen Taschen mit Decke, Handtuch etc. anreisten wurden sie von einer angenehmen Atmosphäre und freundlichem Hotelpersonal im Empfang genommen.




Da wir nur 7 Stunden zur Verfügung hatten für den "Reststoff" des Seminars, Fuß-Reflexologie I (ein Teil des Stoffes wurde bereits im Einführungsseminar im Juni 2009 vermittelt) und die Gruppe mit 14 Teilnehmern für mein Unterrichtskonzept (welches unter anderem beinhaltet, auf jeden Schüler persönlich ein zu gehen) relativ groß war, hatte ich in meinen Vorbereitungen einige Veränderungen vorgenommen. Dennoch war ich selbst gespannt, wie das gehen würde.
Es gab zwar weniger Zeit als sonst für persönliches Feedback, sowie Fragen und Antworten, aber die Gruppe arbeitete so diszipliniert, dass ich die Grifftechniken bei jeder Teilnehmerin zeigen und gegebenenfalls korrigieren konnte. Es herrschte eine angenehme lockere Atmosphäre, die auch den Humor nicht zu kurz kommen ließ.


Die Teilnehmerinnen, die sich zwar zum Teil kannten, aber sich auch nicht häufig sehen, nutzten während der Pausen die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
Es hat mir Freude gemacht mit den sehr motivierten Teilnehmerinnen zu arbeiten und ich freue mich auf weitere Seminare mit den Podologinnen und Fußpflegerinnen aus Nord-Rhein-Westfahlen.

Sollte eine, der Teilnehmrinnen hier im Blog vorbeischauen würde ich mich über ein Sätzchen zu Deinem Eindruck von dem Wochenende freuen, und vor allem über Die Erfahrungen, die Du mit der Reflexologie machst und den Rückmeldungen deiner Kunden oder Patienten.
Auch an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für die gute Organisation des ZFDs und die großzügige und freundliche "Rahmenbetreuung" der Mitarbeiter des Steigenberger-Hotels bedanken.




Liebe Grüße an alle Leser/innen Helga Dittmann






Samstag, 23. Januar 2010

 Reuckenmassage und Mobilisierung der Wirbelsaeule am 16.-17. 01.2010 in Altusried,
war ein toller Kurs!!!!!!!!!!
seid dabei beim naechsten Mal,
neuen Termin bitte erfragen
http://www.reflexology.de/

1. Bild: mit unterschiedlichen Techniken wird das Gewebe des Rückens unter besonderer Berücksichtigung der Muskulatur, der Struktur des Bindegewebes und der Nervenaustrittsstellen massiert und großflächig ausgestrichen. Durch die Ausstreichungen entsteht ein besonderes gefühl des "Gehaltenseins" und erleichter somit das "sich fallen lassen" und sich zu entspannen

2. Bild: in der Seitenlage werden die Wirbel sachte in ihrer Beweglichkeit angeregt. Dies wird im Anschluss durch vorsichtige "Drehdehnungen" ergänzt. Die Behandlung wird schließlich durch eine Massage des Nackens und des Halses abgerundet und dauert insgesamt 30-40 Minuten.


Die Menschen, die diese Anwendung bekommen, fühlen sich dadurch sehr entspannt, locker und erleichtert. Oft bekommen wir den Kommentar zu hören; "das ist ja ganz anders als ich das bisher kenne" Es ist zu vermuten, dass der Unterschied darin liegt, dass wir großen Wert darauf legen, mit Einfühlung zu massieren in einem ruhigen gleichmäßigen Rhythmus. Aber auch einige Techniken, besonders die aus der Seitenlage sind ungewöhnlich und sehr wirkungsvoll. Wer diese Massage einmal bekommen hat, möchte sie wieder und wieder bekommen.

Dienstag, 12. Januar 2010

Die Psychosomatische Reflexologie -Teil 2 -


Bevor ich über Erfahrungen aus der derzeitigen Praxis mit der Psychosomatischen Reflexologie berichte, möchte ich erzählen, wie sich die Methode entwickelte.

Das Samenkorn wurde in einem Seminar, Anfang der 90iger Jahre in Berlin-Spandau gelegt. Die Schüler praktizierten aneinander Fuß-Reflexologie, als eine Teilnehmerin zu weinen begann, während eine andere Teilnehmerin an ihren Füßen arbeitete. Sie weinte nicht, weil sie der Druck am Fuß schmerzte, sondern weil sie von einem Gefühl emotionaler Verletzung überrascht wurde. Das ist, wie alle Menschen wohl wissen, die Erfahrung mit der Reflexologie haben, nichts Ungewöhnliches.

Es war ein Anfängerseminar und somit stand die Anwenderin mit ihrer Reflexologie-Erfahrung am Anfang und war verunsichert über die plötzlichen Tränen.

Ich konnte sie beruhigen, indem ich ihr vermittelte, dass sie eine gute Arbeit gemacht hat, übernahm jedoch die weitere Behandlung von (nennen wir sie Petra) Petras Füßen.


fragte Petra, wie sie sich fühle? Sie berichtete über ein „Brett vor dem Kopf-Gefühl“, dieses Gefühl habe sie auch während der Geburt ihres zweiten Kindes gehabt.

Da sich der Vorgang der Geburt über das Becken der Frau vollzieht, vermutete ich, dass die Gefühle, die sie während der Fuß – Reflexologie erlebte, etwas mit ihrem Becken zu tun hatten. Also begann ich an den Reflexzonen des Beckens zu arbeiten, beobachtete sie und fragte in Abständen, wie es ihr gehe? Sie blieb in dem Zustand des “Nebels“, bis sie irgendwann eine Ahnung äußerte, einen sexuellen Missbrauch erlebt zu haben. Nach dieser Äußerung wich der “Nebel“ und sie wurde ruhiger.

Wir hatten den Gipfel eines Eisberges berührt und darüber hinaus uns auf ein Gebiet begeben, welches gewöhnlich nicht in einem Reflexologie - Anfängerseminar betreten wird. Dennoch hat uns die Situation dort hinein geleitet.

Wir ließen das Erlebte zunächst so stehen, ich bot Petra jedoch an, in die Einzeltherapie zu kommen. So konnten wir das Seminar fortgesetzt und Petra hatte eine Perspektive, das weiter zu verfolgen, was während des Seminars angerührt wurde. Durch mein Pädagogik-Studium und persönliche langjährige Erfahrungen mit der Psychoanalyse und der Arbeit mit Menschen, schienen mir die Zusammenhänge, die sich hier offenbarten klar, ich hatte jedoch noch keine Ahnung, wie ich damit in der, mit Petra vereinbarten Reflexologie – Sitzung umgehen würde.

Es zeigte sich hier deutlich, dass sich verdrängte Erlebnisse nicht nur in irgendwelchen verborgenen Gehirnwindungen aufhalten, sondern sich auch im Körper, im Gewebe, in den Muskeln festmachen, und das im wahrsten Sinne, dieses Wortes, sie machen sich fest, sie machen das Gewebe im Körper und in der Reflexzone fest.

Ich vertraute auf meine Hände, meine Erfahrungen und meine Wahrnehmungen im Moment der Behandlung.

Somit begann ich die erste Sitzung mit Petra so wie ich die Fuß - Reflexologie-Behandlung meistens beginne, nahm über Streichen und Lockern der Füße ersten Kontakt zu ihrem Körper auf und wendete einige Entspannungsgriffe an bis ich Petras Vertrauen in die Situation spürte.

Dann ging ich sachte wieder an die Reflexzonen des Beckens und fand dort empfindliche Bereiche. Während ich an diesen arbeitete, stellte ich Petra Fragen zu ihren Gefühlen in dem Moment. Der „Nebel“ war wieder spürbar. So gingen wir von ihren Empfindungen zu Assoziationen und Bildern die mit dem jeweiligen Gefühl in Zusammenhang standen.

Es verdichtet sich ihre Wahrnehmung eines schockierenden Erlebnisses, welches mit ihrem Unterleib und damit mit ihrem ganzen Wesen geschehen sein musste.


Wir kamen nicht zu klaren Erinnerungen an ein traumatisches Erlebnis. Es wurden jedoch in dieser und in weitren 5 Sitzungen Gefühle in ihr wach, die ihr neu waren, die sie vergessen hatte, Gefühle von Scham, Ohnmacht, Verletzung, Einsamkeit und Missachtung ihrer Würde. Ich begleitete sie Schritt für Schritt. Obwohl es für sie leidvoll war, stand am Ende dieser ersten und den folgenden Sitzungen ein Stück Erleichterung.

Wir beendeten die Anwendungen, als Petra keinen Bedarf mehr verspürte.

Ich finde es schwierig Behandlungserfolge zu messen, speziell im Bereich der Psyche. Daher möchte ich es hier dabei belassen, dass sich Petra insgesamt lebendig und eins mit sich fühlte.

Diese Erfahrung hat mir Zusammenhänge zwischen den Reflexzonen der Füße und der Seele des Menschen offenbart, die ich so nie erwartet hättet. Ich war überrascht von der durchdringenden Wirkung der Reflexologie-Arbeit, gepaart mit gezielten Fragen. Als mir bewusst wurde, welche Tiefen durch dieses “Duo“ erreicht werden können, bekam ich Zweifel an weiteren Schritten in diese Richtung. Ich hatte Bedenken, etwas an zu rühren, was ich dann nicht im Stande währe mit dem Patienten so zu verarbeiten, dass er/sie sich damit gut fühlt.

Es gab noch einige weitere ähnliche Erfahrungen. Doch obwohl die alle positiv für die betroffenen Personen waren, schloss ich das Buch, das sich mir geöffnet hatte für einige Jahre wieder, und zwar aus Angst, ich könnte etwas falsch machen.

Ist Dir das bekannt ? – Es juckt Dir etwas unter den Fingernägeln. Dennoch, folgst Du dem Impuls nicht, denn Du könntest ja einen Fehler machen!

Fortsetzung folgt!

Und wieder, ich freu mich auf Euer Feedback!
Bis dann von Herzen,

Helga
Die Psychosomatische Reflexologie Teil 1

Psyche bedeutet Seele, Soma Körper

Psychosomatisch ist also immer eine Verbindung von Körper und Seele.

In der Medizin wird der Begriff so definiert, dass sich ein seelisches Geschehen körperlich auswirkt, wie z.B. Magenschmerzen eine Folge von Aufregung sein können, oder hormonelle Störungen eine Folge von langanhaltenden Stresssituationen.
Nehmen wir nur einmal Aussprüche wie, „das ist mir auf den Magen geschlagen“, „mir läuft die Galle über“ oder „das geht mir an die Nieren“. Wir wissen also seit Langem um die Zusammenhänge von Körper und Seele.
Der Begriff „psychosomatische Reflexologie“ drückt diese Zusammenhänge auf zwei Ebenen aus. Zum Einen können wir mit dieser Methode die oben genannten Zusammenhänge berühren, also die seelische Ursache körperlicher Auswirkungen erlebbar machen, zum anderen, arbeiten wir am Körper („am Soma“), und das indirekt über die Reflexzonen.

Meine eigene Erfahrung mit unterschiedlichen Psychotherapie – Methoden, zeigt mir immer wieder, dass der Zugang zur Psyche, also zur Seele, zu den Gefühlen über den Körper in Verbindung mit verbalem Ausdruck ein direkterer ist als allein über das Gespräch und verbale Techniken.

Die Arbeit an den Reflexzonen scheint hierbei zusätzlich ein ganz besonders verstärkende Wirkung zu haben, anders ausgedrückt, kann man sagen:
Arbeite ich an einer Reflexzone, z.B. des Fußes, die eine Blockierung aufweist, welcher eine seelische Ursache zugrunde liegt, so wird diese relativ schnell von der behandelten Person erlebt. Diese seelischen Ursachen sind in der Regel Verletzungen aus der Vergangenheit.

Man kann das so beschreiben: - Was mir angetan wurde schmerzt so sehr, dass es mich vernichtet, wenn ich diesen Schmerz dauernd spüre, also vergesse ich einfach was geschehen ist -. In der Psychologie nennen wir das Verdrängung. - Wenn mich irgendetwas an diesen Schmerz erinnern will, dann arbeite ich, esse, trinke, rausche, rede, lache etc. -

Mit diesen Handlungen schützen wir uns vor dem Erleben des „Unaushaltsamen“.
Eine einfühlsame Reflexzonen - Arbeit und eine Vertrauensbeziehung zwischen Behandler und Behandeltem durchbrechen offensichtlich immer mal wieder diese Verdrängungsmechanismen. Natürlich hängt das von dem Grad der Verdrängung, der schwere der Verletzung und der Persönlichkeit des Menschen der behandelt wird ab.

An dieser Stelle möchte ich Euch gerne einige Bespiele aus meiner Reflexologie – Praxis darstellen, nur reicht mir heute die Zeit nicht mehr.
Ich werde mich aber sobald es mir möglich ist wieder an die Arbeit machen und das Thema weiterführen. Aus den Erfahrungen in den Seminaren zur Psychosomatischen Reflexologie“ kann ich sagen, dieses Thema ist fast unendlich, immer wieder tun sich neue Erlebnisse und Erkenntnisse auf, und so lange dieser Prozess anhält und ich in Lage bin zu schreiben und die Technik es zu Euch bringt, schreibe ich weiter.

Ich freu mich wenn Ihr mir Feedback gebt zu dem was Ihr hier gelesen habt und natürlich auch gerne Fragen stellt, die sich für Euch auftun.
Bis denn, von Herzen
Helga
Psychosomatische Reflexologie 26. 06. – 27. 06. 2010 (über blockierte Reflexzonen Körper und Psyche erreichen)

Freitag, 1. Januar 2010



Liebe Reflexologinnen/en, liebe Freundinnen und Freunde,
jemand fragte mich gestern ob ich schon Vorsätze fürs neue Jahr hätte? - meine Antwort war: Es sind die gleichen Vorsätze, die ich jeden Tag habe, nämlich diesen Tag neu, offen für alles was auf mich zukommt und bewusst und dankbar zu erleben, in dem Wissen, dass der nächste Atemzug nicht selbstverständlich ist. Da relativiert sich doch so Vieles, wie der Kontostand, Papierberge auf dem Schreibtisch, Bügelwäsche, Fußböden, die geputzt werden sollten und Schränke, die ausgemistet werden wollen, nicht wahr? - Und doch wollen auch diese Dinge erledigt sein, auch sie sind ein Teil des freien Atmens und der Freude am Leben.
Wenn ich nun aber nie alle diese Dinge erledigt bekomme? Was dann? Sie ignorieren? Oder mir ihre Herkunft betrachten und meine eigenen Ansprüche unter die Lupe nehmen?
Wenn ich bedenke, dass ich all diese Dinge, Autopflege, Wäsche waschen, Geschirr spülen, kochen, Einkaufen......................... und nicht zuletzt all das was wir tun um das liebe Geld zu verdienen, wir nur aus einem einen einzigen Grund tun, nämlich unserem Körper, unserer Seele und unserem Geist Behaglichkeit zu verschaffen, dann wäre es doch wünschenswert die Dinge, die mir das Leben oft erschweren, die mich hindern zu entspannen, all diese Dinge auf ein angemessenes Maß zu reduzieren um die Zeit die ich habe um die geschaffene Behaglichkeit zu erleben, auf ein angemessenes Maß zu steigern.
Während ich das schrieb, lag Mücke (meine Katze) auf meinem Schoß und schnurrte. Gerade wurde sie durch einen Böller aufgeschreckt.
Sie könnte so gemütlich ins neue Jahr hinein schnurren....................... könnten die Menschen sich doch etwas leiser freuen!!!!!!!!!!




Dennoch, auch ich werde um 0:00 Uhr das Feuerwerk anschaun!
Ich wünsche Euch allen, ein bewusst gelebtes und erlebtes 2010, den Abstand zu den Dingen, die nicht wichtig für Dich sind und die Nähe und die Zeit für das in Deinem Leben das Dir am Herzen liegt!



Ich freu mich auf ein Wiedersehen in 2010
Eure Helga