Samstag, 27. Februar 2010

Reflexologen - Austauschtreffen

DRV -Austauschtreffen am 26.02.10 im Allgaeu


Das DRV- Austauschtreffen gestern bei Traudl Schönmetzler war sehr lebendig. Ich habe es sehr bedauert nach 4 Stunden gehen zu müssen, da wurden die Gespräche erst richtig interessant. Eigentlich wollten wir uns auch praktisch gegenseitig mit Reflexzologie behandeln, aber die Zeit verging so schnell mit Gesprächen bei Kaffee, Tee und Kuchen, dass niemand so recht ans Arbeiten wollte.


Verständlicherweise ist es vielleicht auch so, dass wir zwar alle gerne behandelt werden möchten, aber keiner mehr so recht Lust hat am Wochenende auch noch zu behandeln.

Traudl hatte mich gebeten, etwas über die Psychosomatische Reflexologie zu erzählen. Dazu gab es etliche Fragen und Kommentare, auch derer, die bereits den ersten Kurs zu der Methode besucht haben.

Ein Thema, welches in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist die Angst vor dem Erleben heftiger Gefühle des Menschen den ich behandle, besonders wenn dieses Erleben von körperlichen Reaktionen, wie Atemnot oder Bluthochdruck begleitet ist.

Ich bin dankbar aus ca. 15 Jahren Erfahrung mit der Methode "schöpfen" zu können. Zu der beschriebenen Angst kann ich sagen, dass sie mir einerseits durchaus verständlich ist, andererseits habe ich es bisher immer erlebt, dass eine Person, die solche Reaktionen zeigte, nach Anwendung eines oder mehrerer Ausgleichsgriffe und der Arbeit mit dem Atem wieder in die Ruhe kam. Auch nach der Anwendung gab es keine Verschlechterung des seelischen Zustandes. dazu sei aber auch u sagen, dass solche Reaktionen eher selten sind.

Es ist aber immer ratsam, wenn ein Mensch während einer Anwendung mit der Psychosomatischen Reflexologie oder einfach nur mit Reflexologie eine heftige unerwünschte Reaktion zeigt, ihn in medizinische oder je nach Situation in psychotherapeutische Behandlung zu empfehlen. Meistens ist es sinnvoll, die Reflexologie-Behandlungen parallel weiter zu führen. Natürlich nur, wenn die Person das wünscht.

In den folgenden Gesprächsthemen ging es dann um Bewusstsein, Umgang mit Krankheit, Biographie-Arbeit und dem Finden seines ganz persönlichen Lebensweges.

Ja, da musste ich leider gehen. Ich hab mich sehr gefreut, Reflexologen und ehemalige Schüler wieder zu treffen die ich lange nicht gesehen habe und zu reflektieren welche Kreise die Reflexologie - Anwendung in den letzten neun Jahren hier im Allgäu gezogen hat.

Ich freue mich aufs nächste mal.

Eure Helga

Donnerstag, 25. Februar 2010

Psychosomatische Reflexologie in Ljubljana

Psychosomatische Reflexologie I
am 20. und 21. Februar in Ljubljana



Die sechs Teilnehmer (+2 Organisatorinnen und einer Übersetzerin) kannte ich teilweise schon aus anderen Seminaren. Ich traf auf große Offenheit und große Lust am Lernen.

Wie kann man eine Methode, bei der es um die Seele eines anderen Menschen geht, erlernen, ohne die Methode am eigenen Leib zu erfahren?

Wir lernen die Techniken durch gegenseitige Übungen. Und nur wenn man sich auf die Übung ernsthaft einlässt erfährt man die Wirkung der Techniken. Außerdem machen die Teilnehmer so Erfahrungen, die sie selbst in der Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit unterstützt.

Aus die Ernsthaftigkeit der Teilnehmerinnen profitierten mal wieder die Herstellerunternehmen von Papiertaschentüchern. - Wir hatten vor gesorgt.

Aber wie wir wissen folgt jeder wiedererlebten schmerzhaften Erfahrung ein Gefühl der Erleichterung. Und so blieben wir trotz Ernsthaftigkeit nicht ernst, sondern konnten auch herzlich lachen und vor Allem am Sonntag wieder die unschlagbaren Cremeschnitten aus Bled genießen.

Nada hatte wieder ihr Handy vergessen aus zu schalten und wurde so zum Mitbringen von Kuchen verurteilt. So ist die Abmachung in Slowenien und inzwischen auch in Kimratshofen und in Oberstdorf.

Es waren zwei Tage mit viel Konzentration, seelischem Tiefgang und nicht zu verachtenden Gaumenfreuden! Ich bin den Teilnehmern dankbar für die Chance das zu erleben.

Eure Helga Dittmann






Psychosomatische Reflexologie


Psychosomatische Reflexologie I und II
Supervision in Slowenien
19.02.2010


zuerst mal meinen herzlichen Dank an Nada Tomazin und Wladimira Zupancic, die beiden Organisatorinnen der beiden Veranstaltungen und Simona, die mit unendlicher geduld jeden Satz übersetzt hat.


Am Freitag Nachmittag fand für die Reflexologen, die "Psychosomatische Reflexologie I und II" abgeschlossen haben, 4 Stunden Supervision statt.

Eine Geschichte, die mich sehr berührt und gefreut hat, erzählte Nada:

Sie hat einen jungen Mann über ca. 1 1/2 Jahre mit Reflexologie behandelt und seit ca. einem Jahr mit der Psychosomatischen Reflexologie.

Es geht um einen zarten, in seiner Persönlichkeit unsicheren jungen Mann mit dominanten Eltern, gegen die er sich schwer abgrenzen konnte. Entsprach er ihren Erwartungen, war er mit sich selbst nicht zufrieden.Tat er, was ihm Freude machte, quälte ihn die Reaktion der Eltern. So war er ständig zerrissen. Die Therapie half ihm allmählich mit ruhigem Gewissen seinen eigenen Weg zu gehen.

Dann geschah das Unvermeidbare: Der Vater, Inhaber eines kleinen Unternehmens will sich zur Ruhe setzen und dem Sohn das Geschäft übergeben. Der Sohn ist verzweifelt, denn er will seinen gerade eingeschlagenen Weg mit Studium und Musikengagement weiter gehen.

Nada übernimmt in der Therapie die Rolle des Vaters nach der Hellinger-Methode des Familienstellens (wir benutzen diese Technik in der Psychosomatischen Reflexologie) und der Junge Mann sagt ihm was er möchte.. Sie beschreibt, dass der junge zitterte während er mit ihr in der Rolle seines Vaters sprach.

Er ist seinem Ziel, sein Leben zu gestalten gefolgt und hat tatsächlich die Übernahme der Firma abgelehnt um sein Studium und sein Engagement in einer Band fort zu führen, was zunächst zu einem offenen Konflikt zwischen Vater und Sohn führte. Der junge Mann steht diesen Konflikt derzeit durch und wie Nada berichtet, zeigt sich der Vater allmählich wieder Kontakt bereit, auch beeinflusst durch die Mutter.

morgen mehr!

Liebe Grüße, Helga

Helga Dittmann
info@reflexology.de
08373 / 922 491

Dienstag, 9. Februar 2010

FUSS I UND II IN OBERSTDORF VON 3.- 7. 2. 10



ein kleiner aber feiner Anfängerkurs in Fuß-Reflexologie, ich unterrichte große wie kleine Gruppen gerne und sage fast nie ein Seminar ab. So kommt es vor, dass wir manchmal ein intimer Kreis sind und die Chance haben, uns auch persönlich etwas mehr kennen zu lernen.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Ilka und Martin, die das Hotel zur Post in Oberstdorf mit viel Liebe zum Detail betreiben, dass sie uns sowohl ihren Seminarraum als auch die Sauna auch für vier Personen heizen, uns immer mit Kaffee, Tee und gutem Frühstück versorgen und für alle Extrawünsche offen sind.



Ganz besonders freue ich mich natürlich über das Feedback von Susanne zu diesen 5 Tagen Seminar!

Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Helga,
für das wundervolle Seminar! Es war toll toll toll – wie herrlich ist es sooooo viel von einer solch wunderbaren Ausbilderin wie Dir lernen zu können/dürfen/wollen/TUN ;-)
Grüssli,
Susanne

Die Seminare Fuß-Reflexologie III-IV vom 16.-18.April, sowie Fuß-R. V und die Integration von Fuß-, Hand- und Ohr-Reflexologie werden auf den nächsten Termin verschoben (das Neue Programm erscheint in den Nächsten Tagen, spätestens nächste Woche hier)


Dafür gibt es am 17. und 18. April einen Kurs, Fuß-Reflexologie I, folgend dann auch die weiteren Ausbildungs-Kurse.

Kiss Helga

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der Prüfungstag:

Es war Vollmond zuvor hörte ich. in dieser Woche hatten meine beiden Söhne, der eine Fahrschule-, der andere Gesellenprüfung und einer meiner Patienten, Prüfung für die höhere Beamtenlaufbahn. Die Reflexologie-Prüfung am Sonntag war die letzte für diese Woche. in der Nacht zuvor hatte es wieder geschneit. Am späten Abend hatte ich noch Schnee geschaufelt, doch am Morgen gab es wieder für 45 Minuten zu schaufeln. das brachte meinen Zeitplan durcheinander. Da ich meistens mehr vor habe als ich bewältigen kann, ist es nicht allzu schwer meinen zeitplan durcheinander zu bringen. in Ljubljana sagte meine Organisatorin eines Seminars in "Psychosomatischer Reflexologie": zu Helga’s Seminar bitte pünktlich kommen, nicht vor der Zeit! - nun am 31. Januar war also mein Timing schon gestört. Dann kam die sms von Ilse Maria, dass der Zug Verspätung hat. Sie kommt 45 Minuten später. Ihr Abholer war schon dabei, sein Auto vom Schnee zu befreien und ich musste auf winzigen Tasten rumtippen um das Ganze zu organisieren. - Wieder 10 Minuten weg! Inzwischen waren aber die Tische gerichtet -besser als ich-, die Fragen und Papier lagen bereit, Wasser und Gläser auch, nur Kaffee und Tee mussten noch zubereitet werden, da klingelt es schon an der Tür, 13 Minuten zu früh, fünf aufgeregte angehende Reflexologinnen, die am liebsten noch bevor sie die Schuhe aus haben, Ihre Fragen bekommen wollen um schnell fertig zu sein! Mit Mühe kann ich sie hinhalten wenigstens bis 10:15 zu warten. Dann ist die Geduld am Ende, Ilse Maria wird später beginnen.

Es ist so ruhig und konzentriert im Raum wie es wohl nur während der Reflexologie - Prüfungen ist.

25 Fragen, die alle einiges an Text, bzw. Zeichnung erfordern, zwei Stunden Zeit. Jede schreibt was das Zeug hält und wir stellen fest, dass alle des Schreibens mit der Hand entwöhnt sind. Endlich gibt es auch Kaffee, der erste für mich heute...endlich!

Um 11:20 trifft auch Ilse Maria ein.......auch schnell einen Kaffee und los gehts auf der Überholspur. Um 12:30 sind alle fertig. Die ersten, die Ihre Blätter abgeben, hocken sich im Flur auf die Erde. Ich bringe Kuchen und Tee auf den Flur und 10 Minuten später haben wir ein entspanntes Picknick. danach beginnen wir mit der gemeinsamen Korrekturlesung. Von 75 Punkten mussten 50 erreicht werden. Keine hatte weniger als 68 Punkte. Juhu, das war geschafft.


Nun auf in den Yogaraum der Turnhalle, 1 km von hier für die praktische Prüfung, die um 16:30 Uhr begann. Um 15:00 Uhr sagte eine der Personen ab, die behandelt werden sollte. Timing wieder durcheinander. Decken, Kissen, Wasser, Becher, Massageöl und Musik einpacken und telefonieren. Nach 10 Minuten hatte ich Ersatz. Also ab in die Halle, oh nur eine Flasche Massageöl für alle. Die Flasche kommt in die Mitte! Problem gelöst!

Der Ablauf ist geübt und gekonnt, Vorgespräch, Konzept anfertigen Reflexologie an Füßen, Händen und Ohren durchführen und dann das Nachgespräch! Einer der Personen, die behandelt wird zeigte hörbar dass er sehr entspannt ist und auch die anderen fünf Personen liegen verklärt, entspannt und aufgeblüht in den Massagestühlen. Es ist wunderbar die Veränderung im Gesichtsausdruck in Richtung "Loslassen" während der Behandlungen zu beobachten.

ich bin stolz auf Euch! unglaublich, vor sechs Monaten haben wir uns kennen gelernt und sie nahmen erste Füße in die Hände um die erste Reflexzone zu massieren, den Solarplexus. jetzt sitzen sechs Profis da!

Auch das ist bestanden! Martina sagt, von ihr sind mehrere Kilo abgefallen.

Zeit zum Feiern, auch wenn alle erschöpft sind, noch mal so richtig gut in der alten Post in Kimratshofen essen, Renate schafft sogar eine heiße Liebe (Vanilleeis mit heißen Beeren).

Es war schön mit Euch und ich wünsche Euch einen guten Start in die Professionelle Reflexologie, viele dankbare Menschen und dass wir uns immer wieder treffen!

Helga am 2.2.2010




Helga Dittmann
info@reflexology.de
08373 / 922 491